
Mein Wahlspruch: Weder Revolution noch Konterrevolution, sondern Widerstand, Verteidigung des wirklichen Lebens gegen Selbsthass, Relativismus und Nihilismus.
Ob es den Teufel gibt, kann ich nicht mit Gewissheit sagen. Aber ich bin sicher, dass es die Hölle gibt. Wir schaffen sie uns selber.
Wann lebt man unter einer Diktatur? Wenn man nicht mehr sagen darf, dass man unter einer Diktatur lebt.
Die Weltgeschichte ist eine einzige Tragödie, unterbrochen von einigen Komödien- oder Schwank-Einlagen. Deshalb entbehren sowohl der revolutionäre als auch der evolutionäre Progressismus einer materiellen Grundlage.
Hass ist das einzige Gefühl, das mir fremd ist. Bin ich noch normal?
Mein Überlebensprogramm: Pessimismus plus Gottvertrauen.
Wer grün wählt, unterstützt den Völkermord.
Als Familienvater muss ich auch an die Zeit nach Deutschland denken.
Die Logik ist, zum Glück, kein Menschenwerk.
Sind Islam-Reaktoren (genannt Moscheen) weniger gefährlich als Atom-Reaktoren?
Jesus Christus war kein Pazifist, sondern ein Polarisierer, wie man heute sagen würde. Wer etwas anderes behauptet, kennt die Bibel nicht.
Ich halte mir jetzt jeden Tag nach dem Morgengebet schon mal ein scharfes Küchenmesser an die Kehle, damit ich nicht erschrecke, wenn es ernst wird.
Wann wird den Armen klar, dass Sozialismus nur etwas für Reiche ist? Weiterlesen
Wir alle wissen seit langem, dass die große Mehrheit der Menschen abrupten Veränderungen ihrer Arbeits- und Lebensgewohnheiten ablehnend gegenüber stehen und nach Möglichkeiten des Widerstandes sinnen, wenn diese ihnen von ihren Vorgesetzten oder der politischen Obrigkeit aufgezwungen werden. Die Hirnforschung kann inzwischen ansatzweise erklären, warum das so ist. Denn wir wissen zumindest grob, welche Hirnzentren an welchen Entscheidungen beteiligt sind und wie diese miteinander verschaltet sind. Wir wissen insbesondere, dass das für Gefühle verschiedener Art und für grundlegende Glaubensentscheidungen zuständige limbische System (Hypothalamus, Amygdala, Gyrus cinguli) gegenüber der rational verschalteten Großhirnrinde, dem Cortex, fast immer die Oberhand hat. Kann man daraus schließen, Erkenntnisse der Hirnforschung könnten genutzt werden, um den Menschen Veränderungen durch gezielte Manipulationen schmackhaft zu machen? 
En regardant le Proche Orient, des régions d’Afrique et même d’Asie, on peut souhaiter le retour des maîtres du colonialisme. Ceux-ci n’étaient certes pas à l’abri de la corruption, mais ils pratiquaient la tolérance religieuse.
„Zur rechten Zeit sendet der Papst ein starkes Signal für die Schöpfung.“ So beginnt die vom 18. Juni 2015 datierte Würdigung der Enzyklika „Laudato si’. Über die Sorge für das gemeinsame Haus“ von Papst Franziskus durch den Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx. Der Erzbischof von München und Freising beeilt sich sodann zu unterstreichen, dass „Laudato si’“ an der kirchlichen Sozialverkündigung anknüpft, die im Jahre 1891 durch die Enzyklika „Rerum novarum“ von Papst Leo XIII. begründet wurde. Kardinal Marx weist auch auf die Enzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI. (2009) sowie auch auf Enzykliken seines großen Vorgängers Johannes Paul II. hin. Diese Betonung der Kontinuität in der kirchlichen Lehre ist wichtig, denn jeder sichtbare Bruch wäre in den Augen wirklich Gläubiger ein Hinweis darauf, dass nicht der heilige Geist, sondern sein Widersacher ein Lehrschreiben inspiriert hat. Deshalb bemüht sich auch Papst Franziskus in seinem ersten ganz von ihm selbst verantworteten Lehrschreiben demonstrativ um Anschluss an seine Vorgänger. Wer mit solchem Eifer die Kontinuität beschwört, provoziert allerdings die Frage, ob er damit nicht – bewusst oder unbewusst – einen Bruch kaschieren will.
Das „Vorsorgeprinzip“, erstmals formuliert im deutschen Bundes-Immissionsschutz-Gesetz (BImSchG) von 1974, wurde im Jahre 1992 auf dem „Erd-Gipfel“ von Rio de Janeiro zum wichtigsten Grundsatz der Umweltpolitik erhoben. In der Rio-Deklaration findet sich der folgende, viel zitierte Grundsatz 15: “Drohen schwerwiegende oder bleibende Schäden, so darf ein Mangel an vollständiger wissenschaftlicher Gewissheit kein Grund dafür sein, kostenwirksame Maßnahmen zur Vermeidung von Umweltverschlechterungen aufzuschieben.” Unsere Massenmedien feierten die quasi einstimmige Annahme des Vorsorge- oder Vorsichtsprinzips als Meilenstein auf dem Weg in eine bessere Welt. In Wirklichkeit kann das Vorsichtsprinzip aber durchaus das Gegenteil bewirken: wachsende Unsicherheit bei Kosten-Nutzen-Vergleichen und der Einschätzung von Risiken. Denn nach diesem Prinzip genügt ein schlimmer Verdacht, um ganze Industriezweige still zu legen. 


