Brauchen wir eine Tech-Monarchie zur Lösung der Energiekrise?

Das bevorstehende US-Energie-Imperium

Das bevorstehende US-Energie-Imperium
KI-Bild: MsCopilot

Edgar L. Gärtner
Europa, Afrika und Teile Asiens stehen vor einer schweren Energiekrise, die vermutlich die „Ölkrise“ von 1973, die die meisten Zeitgenossen nur aus Geschichtsbüchern kennen, weit in den Schatten stellen wird. Schon bei oberflächlicher Betrachtung zeigt sich, dass die aktuelle Krise nur zum geringsten Teil physisch erklärbar ist. Diese Aussage wird wohl auf allgemeine Zustimmung stoßen. Es spricht sich herum, dass es auf unserem Planeten Energieträger in Hülle und Fülle gibt. Die durch Computersimulationen herbeigerechnete Knappheit, mit denen der „Club of Rome“ in den 1970er Jahren die Weltöffentlichkeit schockiert hat, treibt heute nur noch wenige Menschen auf die Straße. Stattdessen ist es selbst den Konsumenten der ARD-Tagesschau klar, dass die im Iran regierenden Revolutionsgardisten die Blockade der Meerenge von Hormus nutzen, um eine künstliche Knappheit zu erzeugen. Die von Donald Trump verordnete Gegenblockade betrifft nur die iranische Wirtschaft. Doch das beantwortet nicht die Frage nach dem Ursprung des Konflikts.


Donald Trump als Sündenbock
Nicht wenige machen Donald Trump für die verworrene Lage im Nahen Osten und die Störung lebenswichtiger Lieferketten der Weltwirtschaft verantwortlich. Selbst der „Atlantiker“ Friedrich März stimmt in den Chor derer ein, die Trump unüberlegtes Handeln, ja das Fehlen jeglicher Strategie vorwerfen. Dabei könnten die Statistiken des internationalen Handels mit Rohöl, Gas und petrochemischen Grundstoffen leicht das Gegenteil beweisen. Die Zahlen weisen aus, dass die US-Wirtschaft aus der menschengemachten Energiekrise infolge des „vorsorglichen“ Angriffs der USA und Israels auf das Mullah-Regime im Iran mit seinen Nuklear-Plänen auf der ganzen Linie als Gewinner hervorgeht. Weiterlesen