Während die Welt noch im Bann des Tsunami mit folgender Nuklear-Havarie in Japan steht, bahnt sich bereits neues Unheil an. Anfang September 2005 bemerkte ein Doktorand der amerikanischen Cornell Universität eher zufällig, dass koronare Massenausbrüche der Sonne (Flares), die von großen Sonnenflecken angetrieben werden, in gefährlicher Weise die Funktion von GPS-Empfängern stören können. Der Doktorand namens Alessandro Cerruti untersuchte während einer vergleichsweise schwachen Sonneneruption in Puerto Rico mithilfe eines GPS-Scintillometers Unregelmäßigkeiten der irdischen Ionosphäre. Hätte er seine Messungen nachts durchgeführt, wäre ihm gar nichts aufgefallen. Doch im Sonnenlicht sank die Stärke des GPS-Signals während 15 Minuten auf etwa die Hälfte. Cerruti schloss aus seiner Beobachtung, dass stärkere Sonneneruptionen, wie sie im Maximum des elfjährigen Sonnenfleckenzyklus zu erwarten sind, GPS-Signale leicht über 90 Prozent abschwächen können, was bedeutet, dass die Satelliten-Signale von GPS-Empfängern nicht mehr vom Hintergrund-Rauschen unterschieden werden können. Das hängt damit zusammen, dass die Sonneneruptionen eine große Bandbreite starker elektromagnetischer Wellen erzeugen, die gerade in den vom Global Positioning System benutzen 1,2- und 1,6-Gigahertz-Bändern am stärksten sind. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Allgemein
Der kommende Bürgerkrieg um „Erneuerbare“
Wie sich Geowissenschaftler ihres Sachverstands entledigen
Solare Konfusion: Die Klima-Lügner tappen in ihre eigene Falle
Ernst Georg Beck ist nicht mehr
Gestern Nacht erlag mein Freund Ernst Georg Beck, Biologielehrer am Freiburger Merian-Fachgymnasium und Mitbegünder des Europäischen Instituts für Klima und Energie (EIKE), einem längerem Krebsleiden. Ernst war ein Lehrer der alten Schule, der sich so leicht kein X für ein U vormachen ließ. Wenn eine von Politikern vorgebrachte Behauptung nicht in sein solides naturwissenschaftliches Weltbild passte, prüfte er sie durch intensives Studium internationaler Fachliteratur und, wenn möglich, durch eigene Experimente nach. Seine Website http://www.biokurs.de/ ist noch immer eine Fundgrube für alle, die sich auf Prüfungen vorbereiten oder aktuellen Fragen nachgehen wollen.
Aufgrund seines immensen Fachwissens und seiner methodischen Strenge fielen Ernst sehr frühzeitig zahlreiche Ungereimtheiten in den Aussagen des „Weltklimarates“ IPCC auf. Er hielt es schlicht für unvorstellbar, dass ein Anstieg des Kohlenstoffdioxid-Gehaltes der Luft von etwa 0,03 auf 0,04 Volumenprozent für die in den vergangenen Jahrzehnten eher gefühlte als gemessene Erwärmung der Erdatmosphäre veranwortlich sein sollte. Und er zweifelte daran, dass man die seit 1957/58 auf dem Hawaii-Vulkan Mauna Loa aufgezeichnete Kurve des CO2-Anstiegs linear bis ins 19. Jahrhundert nach rückwärts extrapolieren konnte. Denn er wusste, dass lange vor der Einführung der aufwändigen spektroskopischen bzw. elektroakkustischen CO2-Messung verhältnismäßig einfache, aber verlässliche chemische Methoden der CO2-Messung zur Verfügung standen. Damit haben bekannte Chemiker wie etwa der Chemie-Nobelpreisträger Otto Warburg auch die Zusammensetzung der Luft in industriefernen ländlichen Gebieten analysiert. Mit der ihm eigenen Akribie sammelte und verglich Beck in Datenbanken Zigtausende ältere Messungen des CO2-Gehaltes der Luft und stellte fest, dass dieser in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und auch z.T. im 19. Jahrhundert schon einmal höher war als heute. Naheliegender Schluss: Der Anstieg des CO2-Gehaltes der Luft seit 1958 kann nicht allein durch die Verbrennung steigender Mengen von Kohle und Öl in der Nachkriegszeit verursacht worden sein. Und es gibt auch keinen geradlinigen Zusammenhang zwischen der CO2-Konzentration der Atmosphäre und der globalen Temperaturentwicklung.
Ernst Georg Beck veröffentlichte diese Untersuchung vor drei Jahren in der britischen Fachzeitschrift „Energy & Environment“ und säte damit bereits vor dem Platzen des „Climategate“-Skandals im Spätherbst 2009 ernsthafte Zweifel an der Verlässlichkeit der Aussagen des IPCC. Die dem IPCC nahestehenden und von finanziellen Zuwendungen der Bundesregierung und der EU abhängigen „Klimaforscher“ konnten ihm das nicht verzeihen. Sie versuchten, Ernst Georg Beck im Internet als ahnungslosen Amateur und Datenfälscher zu denunzieren. Ernst konnte sich dagegen in den letzten Monaten wegen seiner fortschreitenden Krankheit leider kaum noch wehren. Um so mehr fühlen wir uns als Mitglieder von EIKE nun dazu verpflichtet, die Arbeit des zu früh von uns gegangenen Kollegen fortzusetzen.
Hier können Sie Ernst Georg Beck noch einmal bei einem Vortrag im Berliner Institut für unternehmerische Freiheit (IUF) erleben.
Biologismus: Sag, wie hältst Du’s mit den Genen?
von Edgar L. Gärtner
Versuchen wir, es ganz neutral zu sagen: Thilo Sarrazins Aussage, die Bevölkerung Deutschlands werde durch unqualifizierte Zuwanderung durchschnittlich dümmer, denn Intelligenz sei zu 50 bis 80 Prozent erblich, hat in den deutschen Medien einige Verwirrung hervorgerufen. Vollendet wurde die Konfusion durch Sarrazins Hinweis auf ein vermeintliches „Juden-Gen“. Nach Art einer durch ein Signal in Bewegung gesetzten geifernden Pawlowschen Hundemeute haben sich unsere Mainstream-Medien darauf gestürzt und versucht, Sarrazin eine Affinität zum nazistischen Rassenwahn zu unterstellen. Dabei unterschlugen sie, ganz nebenbei gesagt, dass die Nazis ihren Rassebegriff eher religiös als biologistisch begründeten, indem sie den Juden, im Unterschied zu den Ariern, den Besitz einer Seele absprachen. Wenn Thilo Sarrazin sich im 8. Kapitel seines umstrittenen Buches tatsächlich positiv zum Sozialdarwinismus und zur Eugenik äußert, entspricht das lediglich der bis weit in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gültigen Programmatik aller sozialdemokratischen Parteien. Statt sich damit selbstkritisch auseinanderzusetzen, haben sich die Sozialdemokraten inzwischen stillschweigend von einem durchaus nicht nebensächlichen Teil ihrer Programmtik verabschiedet und damit nicht unwesentlich zur aktuellen Konfusion beigetragen. Weiterlesen
Wohlstandsvernichtung durch Barbaren-Invasion
Udo Ulfkottes neues Buch hinterlässt Ratlosigkeit
Heute erscheint im Rottenburger Kopp-Verlag Udo Ulfkottes neues Buch „Kein Schwarz, kein Rot, kein Gold. Armut für alle im lustigen Migrantenstadl“. Vielleicht ist das nicht der günstigste Zeitpunkt, weil zu befürchten ist, dass dem Buch durch den Rummel um das wenige Tage zuvor erschienene themenverwandte Buch des Bundesbank-Vorstands Thilo Sarrazin die Schau gestohlen wird. Dennoch lohnt es sich meines Erachtens, eher zum Buch des Orientalisten und ehemaligen FAZ-Redakteurs Ulfkotte zu greifen, da dessen Inhalt nicht durch eine sozialdemokratische Weltsicht vorbelastet ist. Gleichwohl, das kann man jetzt schon voraussagen, dürfte auch Ulfkottes während des gerade zu Ende gegangenen Sommers eilig zusammengeschriebenes und daher höchst aktuelles Pamphlet die meisten Leser ebenso ratlos zurücklassen wie die Anhänger Sarrazins. Weiterlesen
Zum Weltwassertag: Verkehrte Welt oder falsche Ökologie
Auf der Prioritätenliste der UN steht Wasser weit hinten
Heute am 22. März begeht die UN unter dem Motto „Sauberes Wasser für eine gesunde Welt“ zum 18. Mal den Internationalen Tag des Wassers. UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon ließ es sich nicht nehmen, aus diesem Anlass darauf hinzuweisen, dass sauberes Wasser auf dem „Wasserplaneten“ Erde zu einem knappen Gut geworden ist und infolge des Klimawandels immer knapper wird. In der Tat gehen nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den armen Ländern 80 Prozent der Infektionskrankheiten auf verschmutztes Trinkwasser zurück. Jedes Jahr sollen anderthalb Millionen Kinder wegen der Verwendung von kontaminiertem Wasser sterben. Nähme die UN ihren (angeblichen) Auftrag ernst, sich auf die Lösung der dringendsten globalen Probleme zu konzentrieren, dann müsste die Trinkwasserversorgung zweifelsohne auf der Prioritätenliste ganz weit oben stehen.
Doch macht bereits Ban Ki-Moons Hinweis auf den Klimawandel als Ursache der Trinkwasserknappheit hellhörig. Bislang dachte ich immer, die heute meist von Theo- und Kleptokratien erzeugte Armut sei die Hauptursache der buchstäblich zum Himmel stinkenden sanitären Verhältnisse in einem Teil der Welt und habe mit längerfristigen klimatischen Trends und akuten Witterungsunbilden nur in zweiter Linie zu tun. Ich hatte mir deshalb Hoffnungen gemacht, als die Rio+10-Konferenz von Johannesburg Anfang September 2002 die Gewichte verschob: Auf dem ersten Platz der Problemhierarchie stand nun nicht mehr das Thema „Kohlendioxid und Klima“, sondern das Wasser, genauer: die Versorgung der Ärmsten der Welt mit sauberem Trinkwasser und sanitären Mindeststandards. Damit folgte die Konferenz (uneingestanden) den Argumenten von Ökonomen, die gezeigt hatten, dass das dringende Problem, 1,2 Milliarden Menschen Zugang zu sauberem Trinkwasser zu verschaffen, höchstwahrscheinlich mit einem Bruchteil der Summen, die die Umsetzung des Kioto-Protokolls über die CO2-Reduktion kosten würde, zu bewältigen sein würde.
In seinem vor dem Johannesburg-Gipfel erschienen Buch „The Sceptical Environmentalist“ hatte Bjørn Lomborg vorgerechnet, dass die Umsetzung des Kioto-Protokolls bis zu 350 Milliarden Dollar im Jahr kosten wird (siebenmal mehr als die gesamte in offiziellen Statistiken ausgewiesene „Entwicklungshilfe“, was immer auch darunter zu verstehen sein mag), ohne dadurch in den nächsten 50 bis 100 Jahren zu messbaren Ergebnissen gelangen zu können. „Was Kioto in einem einzigen Jahr kostet, würde bequem ausreichen, um das größte Problem aller armen Länder zu lösen: die Versorgung mit sauberem Trinkwasser und sanitären Anlagen“, forderte Lomborg stattdessen.
Doch in den folgenden Jahren folgte die UN leider nicht dem von Lomborg initiierten „Copenhagen Consensus“. Aus durchsichtigen Gründen kümmerten sich Staatsoberhäupter und Diplomaten weit intensiver um das Scheinproblem einer Überhitzung der Erde in den nächsten hundert Jahren als um die akuten Probleme der Trinkwasserhygiene. Dienstbare Forscher halfen ihnen dabei, die Kioto-Nachfolgekonferenz in Kopenhagen zum Ereignis von welthistorischer Tragweite hoch zu stilisieren. Während im Dezember 2009 nicht weniger als 112 Staatschefs samt Tross zum „Klima-Gipfel“ nach Kopenhagen reisten, ließ sich drei Monate zuvor auf einem (allerdings „nur“ regionalen) „Wassergipfel“ in Ankara kein Staatsoberhaupt blicken.
Die Politik bewegt sich heute also buchstäblich in einer „verkehrten Welt“ oder, so der Geochemiker und früheren französische Forschungs- und Erziehungsminister Claude Allègre in seinem neuesten Buch, in einer „falschen Ökologie.“ Nicht von ungefähr warnt Allègre in seinem zum Bestseller gewordenen Buch eindringlich vor der totalitären Logik der falschen Ökologie und ihrer finanzkapitalistischen Profiteure. Denn wer dergestalt mit Fakten umgeht wie die Mitarbeiter des UN Umweltprogramms UNEP und des zwischenstaatlichen Klima-Schiedsgerichts IPCC, dürfte nicht zögern, im Namen des Götzen „natürliches Gleichgewicht“ auch Menschen zu vergewaltigen, wenn nicht Hunger und Seuchen preiszugeben. Wie recht Allègre damit hat, zeigt die programmatische Rede, der deutsche UNEP-Generaldirektor Achim Steiner vor knapp einem Monat auf der Versammlung des UNEP Governing Council in Bali hielt. Völlig ungerührt vom Fiasko des „Klima-Gipfels“ in Kopenhagen, stellte Steiner dort den Weg in die Grüne Welt-Diktatur vor. Man kann allerdings hoffen, dass er dabei die Rechnung ohne den Wirt macht. Denn der Ausgang des Kopenhagen-Gipfels zeigt ja gerade, dass die aufstrebenden „Schwellenländer“ Asiens und Lateinamerikas das Spiel der „Klimaretter“ durchschaut haben. (22. März 2010)
Internet
Rückschlag für Weltstaatsidee
Das Fiasko von Kopenhagen bedeutet auch einen Rückschlag für die seit hundert Jahren wiederholten Versuche der Rockefeller-Dynastie und ihrer heutigen Sachwalter wie Maurice Strong und Michail Gorbatschow, der Idee eines Weltstaates mit einer Weltzentralbank zum Durchbruch zu verhelfen. In der Kurzfassung eines noch unveröffentlichten längeren Essays analysiere ich die Hintergründe und Chancen dieser Bestrebungen.
Hintergründe und Perspektiven des Öko-Totalitarismus
von Edgar L. Gärtner
„Totalitäre Propaganda ist keine Propaganda im herkömmlichen Sinn und kann daher nicht durch Gegenpropaganda widerlegt oder bekämpft werden. Sie ist Teil der totalitären Welt und wird mit ihr untergehen“, schrieb Hannah Arendt 1951. Es besteht danach wenig Grund zur Hoffnung, eine zur totalitären Fiktion gewordene These wie die von der menschlichen Verursachung der globalen Erwärmung könne durch Konfrontation mit der Realität oder durch das Scheitern der darauf aufbauenden Politik ad absurdum geführt werden. Denn ihre geistige Grundlage ist der Nihilismus, eine in ihrem Wesen selbstmörderische (und ansteckende) Geisteskrankheit. Wirklich gemeingefährlich werde die krankhafte Realitätsverleugnung, wenn sie vom moralischen Nihilismus des „Alles ist erlaubt“ zur Hybris des „Alles ist möglich“ fortschreitet, erkannte Arendt. Die Frage nach Erfolg oder Misserfolg sei dann nicht mehr entscheidbar. „Denn es liegt im Wesen der totalitären Fiktion, dass sie nicht nur das Unmögliche möglich macht, sondern vor allem auch alles, was sie nach ihrem ideologisch geleiteten Schema ‚voraussieht’ – und Voraussehen heißt hier lediglich Berechnen -, bereits als wirklich in Rechnung stellt. Da die Geschichte in der totalitären Fiktion voraussehbar und berechenbar verläuft, muss jeder ihrer Möglichkeiten auch eine Wirklichkeit entsprechen. Diese ‚Wirklichkeit’ wird dann nicht anders fabriziert als andere ‚Tatsachen’ in dieser rein fiktiven Welt.“
Wer diese Zeilen heute liest, könnte leicht zum Eindruck gelangen, Hannah Arendt habe sich hier auseinandergesetzt mit der abenteuerlichen, aber leider gängigen Vorstellung, das chaotische Wettergeschehen könne durch eine Rationierung des Ausstoßes des Spurengases Kohlenstoffdioxid (CO2) so „gemanagt“ werden, dass der Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur auf zwei Grad Celsius begrenzt bleibt. Denn die „Klimamodelle“, mit denen das Kyoto-Protokoll über die Reduktion so genannter Treibhausgase, das „Klima-Paket“ der EU, die Einstufung des Atemgases CO2 als „gesundheitsgefährdender Schadstoff“ durch die US-Umweltbehörde EPA und eine massive Kohlenstoffsteuer begründet werden, beruhen zum allergrößten Teil auf rein theoretischen Berechnungen.
Wer heute die Geschichte der Bevölkerungs-, Umwelt- und Klimapolitik aufarbeitet, stößt unweigerlich auf die Familie Rockefeller. In einem 1973 in Hans Magnus Enzensbergers „Kursbuch“ abgedruckten Artikel schildert der linksliberale US-Publizist Steve Weissmann, wie der älteste Rockefeller-Enkel John D. Rockefeller III seit Beginn der 50er Jahre mithilfe seiner Rockefeller Foundation und der befreundeten Carnegie und Ford Foundations private Forschungsinstitute und Nichtregierungsorganisationen wie das Population Council oder der Planned Parenthood Campaign auf die Beine stellte. Diese Pressure Groups erreichten, dass die Förderung der Geburtenkontrolle schon in den 60er Jahren unter Präsident Lindon B. Johnson zum Bestandteil der US-Außenpolitik wurde. Weissmann und andere linke Publizisten verschwiegen allerdings, dass die genannten, schon vor dem Ersten Weltkrieg gegründeten Stiftungen während der gesamten Zeit ihres Wirkens fast ausschließlich linkes Gedankengut und linke, ex- oder implizit sozialistische Weltverbesserungs-Projekte gefördert haben und kein einziges, das die Idee des freien Unternehmertums unterstützte. Darauf wies – ebenfalls schon in den 70er Jahren – der US-Autor Gary Allen in seinem auch auf Deutsch erschienen Bestseller „Die Insider“ hin.
Allen zeigte auch, dass die Umweltpolitik im heutigen Sinne insofern ein Rockefeller-Baby ist, als der später aus dem Amt gejagte US-Präsident Richard Nixon lediglich als Platzhalter des mittleren Standard-Oil-Enkels Nelson Rockefeller ins Weiße Haus gelangt war. Nelson Rockefeller hatte seinen Ehrgeiz, selbst Präsident zu werden, nie verborgen. Nach einigen schmerzhaften Niederlagen bei Vorwahlen hatte er jedoch einsehen müssen, dass er keine Chance hatte, selbst ins Weiße Haus gewählt zu werden, und hatte den bei einer Law Firm des Rockefeller-Imperiums beschäftigten Nixon vorgeschickt. Nixon hob die Umweltpolitik offiziell im Jahre 1970 aus der Taufe. Es war sicher kein Zufall, dass derselbe Nixon, gedrängt durch massive Goldabflüsse aus den USA, nur wenige Monate später die formelle Bindung des US-Dollar an den Goldpreis aufhob und durch eine Welt-Papiergeld-Reserve, die Sonderziehungsrechte, zu ersetzen versuchte. Denn damit vollendete er, was John D. Rockefeller zusammen mit Verbündeten wie Nelson Aldrich, J. P. Morgan, Colonel House, Jacob Schiff, Paul Warburg, Bernard Baruch, den Rothschilds und anderen schon vor dem Ersten Weltkrieg auf den Weg gebracht hatten: die Ablösung des Goldstandards durch politisch manipulierbares Papiergeld – mit dem Ziel, die politische Macht eines Tages in den Händen einer Weltregierung zu konzentrieren.
Die Geister scheiden sich bei der Interpretation der im Jahre 1910 bei einer geheimen Zusammenkunft Jekyll Island verabredeten Gründung der US-Notenbank Federal Reserve. Noch immer sehen manche darin eine jüdische Weltverschwörung. Gary Allen wies demgegenüber richtig darauf hin, dass der Antisemitismus den „Verschwörern“ von Jekyll Island in die Hände arbeitete, indem er nicht unwesentlich dazu beitrug, deren wirkliche Ziele zu verschleiern. Denn es gerät dabei aus dem Blickfeld, dass der Hauptzweck der Zusammenkunft auf Jekyll Island nicht darin bestand, Geschäftsprojekte auszuhecken, sondern eine nihilistische Weltsicht so attraktiv zu machen, dass sie Chancen hatte, sich gegen den Selbsterhaltungstrieb der kleinen Leute durchzusetzen. Die nach Ansicht Allens von J.P. Morgan inszenierte Finanzmarkt-Panik von 1907 diente als Vorwand, um eine angebliche sicherere staatsmonopolistische Kartellisierung der Finanzmärkte in Form der Papiergeldwährung der Fed zu fordern. Der Federal Reserve Act passierte am 22. Dezember 1913 mit einer überwältigenden Mehrheit den US-Kongress. John D. Rockefeller, der dadurch groß geworden war, dass er Konkurrenten mit allen denkbaren erlaubten und unerlaubten Tricks vom Markt drängte, war damit seinem Ziel einer Weltregierung ein gutes Stück näher gekommen.
Das von den Rockefellers und ihren Verbündeten immer offen vertretene utopische Ziel des Aufbaus eines Weltstaates mit einer Welt-Notenbank bedurfte aber einer eingängigen Begründung durch Ängste vor (fiktiven) globalen Bedrohungen. Bis dahin hatten die kleinen Leute nämlich eindeutig von der Kleinstaaterei und der Uneinigkeit der Mächtigen profitieren können. Denn notfalls konnten sie unter diesen Bedingungen mit den Füßen abstimmen. Es gehörte bis 1914 zum Fundus des gesunden Menschenverstands, dass es besser ist, viele kleine Regierungen zu haben als eine große. Eine willkommene Gelegenheit, dem gesunden Menschenverstand der kleinen Leute einen Schlag zu versetzen, bot der europäische Krieg von 1914 bis 1918, der erst durch die Intervention von US-Anhängern der Weltstaatsidee zum Weltkrieg geworden war. Große Teile der damals erstarkenden Friedensbewegung sahen im Aufbau eines Weltstaates den besten Weg zum Weltfrieden. Da brauchten Rockefellers Stiftungen kaum noch nachzuhelfen.
Aufgabe der Weltregierung sollte die globale Kontrolle der Energie- und Nahrungsmittelproduktion sowie die Schrumpfung der Weltbevölkerung durch eine globale Umverteilung des Reichtums sein. Somit war die Stoßrichtung der Rockefellers antichristlich und speziell antikatholisch. Denn nach der reinen kirchlichen Lehre war schon das Ansinnen der Errichtung eines Weltstaates ein Ausdruck von Blasphemie, weil danach weder der Mensch noch das Geld, sondern Gott die Welt regiert. In der Tat widersetzte sich die katholische Kirche als einzige weltweit einflussreiche geistige Kraft den von den Rockefellers sowie roten und braunen Sozialdemokraten in aller Welt vorangetriebenen eugenischen Menschenzüchtungs-Programmen. Nachweislich finanzierte die Rockefeller-Stiftung noch bis 1939 eugenische Forschungen im Nazi-Deutschland. Diese Programme können, wie Michael Crichton in einem Anhang zu seinem Klima-Thriller „Welt in Angst“ (New York, 2004/München 2005) herausgearbeitet hat, als Vorläufer der heutigen „Klimapolitik“ betrachtet werden, denn bis heute ist der ihnen zugrundeliegende Gen-Begriff ebenso wenig definierbar wie der Begriff „Weltklima“.
Desgleichen zeigte sich die katholische Kirche nach dem Zweiten Weltkrieg als ernstzunehmendes Hindernis für die von den Rockefellers gesponserte Politik einer malthusianistisch begründeten Geburtenkontrolle. Schon von daher stand der Vatikan der UNO, die sich diese Bevölkerungspolitik zum Teil zu Eigen machte, längere Zeit mehr als reserviert gegenüber. Die medienwirksame 3. Weltbevölkerungskonferenz der UN, die 1974 in Bukarest stattfand – eine Mammutkonferenz, die zum Vorbild der späteren Erd- oder Klima-Gipfel wurde – gilt zu Recht als geistiges Kind von John D. Rockefeller III, der dort auch dementsprechend auftrat.
Es gab auch eine marxistisch inspirierte Opposition gegen den Malthusianismus und die Weltstaatsidee. Insbesondere DDR-Autoren taten sich noch bis in die 80er Jahre mit theoretischen Ableitungen des Klassencharakters der Ökologie hervor. In der UdSSR hingegen schlossen sich nach der Veröffentlichung der „Grenzen des Wachstums“ nach und nach Wissenschaftler und führende Parteiideologen der Auffassung an, die ökologische Krise sei doch real und global. Die Rolle eines Katalysators spielte dabei der später mit dem Friedensnobelpreis bedachte „Dissident“ Andrej Sacharow, der schon Ende der 60er Jahre in seinem vielzitierten „Manifest“ eine sozialistische Weltregierung angeregt hatte. So gelang es Aurelio Peccei, dem ersten Vorsitzenden des 1968 gegründeten Club of Rome, im Zeichen der damals einsetzenden West-Ost-Entspannung, von Anfang an auch Vertreter der UdSSR in seinen elitären Zirkel aufzunehmen.
Schon zu Beginn der 80er Jahre bekamen in der UdSSR jene die Oberhand, die das Weltbild der „Grenzen des Wachstums“ akzeptierten, weil sie sahen, dass sie mit seiner Hilfe auf einem alternativen Weg zu der von ihnen nach wie vor angestrebten kommunistischen Weltherrschaft gelangen konnten. Dokumentiert wird das in dem 1981 in Moskau und 1982 in der DDR erschienen Buch „Globale Probleme der Gegenwart“ von Wadim Sagladin und Iwan Frolow, die später zu Michail Gorbatschows Top-Beratern avancierten. Als der Kalte Krieg sich unter US-Präsident Ronald Reagan zum globalen Show down zuspitzte, gab es in Moskau also bereits einflussreiche Vordenker, die die Angst schürten, die Welt werde untergehen, wenn es nicht zu einer „global governance“ komme. Jahre später konnte Gorbatschow seelenruhig den Zusammenbruch der osteuropäischen „Planwirtschaften“ einleiten, weil er wusste, dass der Kampf für den Weltkommunismus in anderer Form weitergehen würde.
Es geht nun nicht mehr um Wirtschaft, sondern um Religion, das heißt darum, die Profitgier „grüner“ Investoren auszunutzen, um die christlich-abendländische Kultur von innen zu zerstören und dem Nichts, der „Null-Emission“, schneller näherzukommen. Widerstand gegen den Nihilismus der „Klima-Politik“ ging, wie Ex-Greenpeace-Direktor Jeremy Leggett in seiner Schilderung des Kampfes um das Kyoto-Protokoll berichtet, in den USA nicht zufällig hauptsächlich von frommen Christen aus. Diese kann man mit einem weltlichen Apokalypse-Ersatz letztlich nicht schrecken. Denn Endzeit-Erwartungen sind zentraler Bestandteil des Evangeliums. Danach haben die getreuen und allzeit wachsamen Gotteskinder von der Apokalypse nichts zu befürchten, weil diese die Wiederkunft des Herrn Jesus Christus einleitet. Da nur Gott selbst der Welt ein Ende setzen kann, brauchen Christen die Schuld für eine angeblich drohende Klima-Katastrophe nicht bei den Menschen zu suchen. Doch die offene Kapitulation evangelischer Kirchen vor der Diktatur des manichäischen CO2-Materialismus erleichterte auch die allmähliche Einverleibung großer Teile der katholischen Kirche in die synkretistische grüne Einheits-Ersatzreligion gemäß Michail Gorbatschows „Erd-Charta“, die zwischen Gott und Satan, zwischen der Wahrheit und politischen Lügen nicht mehr unterscheidet. Nur in der Frage der Geburtenkontrolle widerstrebt der Vatikan noch dem Zeitgeist. Somit scheint das letzte ernst zu nehmende Hindernis auf dem Wege zur globalen Öko-Diktatur aus dem Weg geräumt.
Wie es um die Chancen der Weltstaatsidee aber wirklich steht, zeigt meines Erachtens sehr anschaulich die Entwicklung der EU. Im Unterschied zu manchen Vätern der europäischen Idee ist den Kräften, die hinter dem Lissabon-Projekt stehen, offenbar nicht mehr bewusst, dass das, was Europa vor anderen Weltregionen auszeichnet, mehr dem angeblich finsteren Mittelalter geschuldet ist als der hochmütigen Moderne. Zu den Errungenschaften des christlichen Mittelalters gehört die Einsicht, dass es im individuellen und gesellschaftlichen Leben Probleme gibt, bei denen nur Beten hilft. Es galt als ausgemacht, dass jede Form von Hochmut bestraft wird – und zwar schon hienieden. Nicht zufällig geht die Entchristlichung Europas einher mit einem fortschreitenden Realitätsverlust seiner politischen Klasse. Deshalb werden immer mehr politische Regulierungsvorhaben von vornherein so gestrickt, dass sie nur auf dem Papier funktionieren können. Jüngstes Beispiel dafür ist die europäische Chemikalienverordnung REACh, die zu einem heillosen Durcheinander beim Management von Stoffrisiken geführt hat.
Die bisherigen Erfahrungen mit Ansätzen globaler Regulierung lassen ahnen, dass der von manchen ersehnte Weltstaat nur als Farce realisierbar wäre. Es würde sich dabei wohl weniger um einen durchorganisierten grünen Polizeistaat, sondern mehr um einen Mogelstaat ohne Rechtssicherheit handeln, bei dem es vor allem auf die richtigen Beziehungen ankäme. Nach und nach käme es zum Rückfall von Wirtschaft und Gesellschaft in archaische Clan- oder Mafia-Strukturen, wie sie jetzt schon in staatsmonopolistisch beziehungsweise korporatistisch organisierten Wirtschaftsbranchen mit hohem Gewerkschafts- und/oder NGO-Einfluss beobachtbar sind. Demgegenüber erscheinen Verhältnisse feudaler Abhängigkeit geradezu als transparent.
Ich glaube, gerade das der regulatorischen Hybris unweigerlich folgende Chaos birgt auch Chancen, die nach dem Zusammenbruch des römischen Reiches begonnene weltgeschichtliche Aufwärtsbewegung, die nach gelegentlichen regionalen Rückschlägen, erst 1913/14 durch die Einführung des Papiergeldes und den Ersten Weltkrieg global unterbrochen wurde, nach einer Parenthese von hundert Jahren fortzusetzen. Denn neben allen möglichen Mogel-Netzwerken tun sich wahrscheinlich auch Freiräume für den Aufbau von Netzwerken der Anständigen und Ehrlichen mit echtem Geld als Zahlungsmittel auf. Auf den so entstehenden neuen Märkten könnten sich auch Großmächte tummeln, die zwar (wie China) nicht unbedingt lautere Absichten verfolgen, denen aber wenigstens die Selbstmordmotive westlicher Eliten abgehen. „Am festesten glauben jene an die Weltherrschaft, die wissen, dass sie unerreichbar ist“ sagte George Orwell wohl zu Recht in „1984“.
Literaturhinweise:
Hannah Arendt: Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft. Antisemitismus, Imperialismus. Totalitarismus. (1951) Taschenbuchausgabe, München 2003
Gary Allen: Non dare call it conspiracy (1971). Deutsch: Die Insider. Wohltäter oder Diktatoren. Verlag für Angewandte Philosophie, Wiesbaden 1974
Ders.: The Rockefeller File (1976). Deutsch: Die Insider. Baumeister der „Neuen Welt-Ordnung“. Verlag für außergewöhnliche Perspektiven, Wiesbaden 1976
Jeremy Leggett: The Carbon War. Global Warming and the End of the Oil Era. Penguin Books, London 1999, 2000
(erschienen in: eigentümlich frei (Lichtschlag Medien, Grevenbroich) Nr.98 (Dezember 2009)
Green’s Communist Origins
One year after Chernobyl, Mikhail Gorbachev announced the creation of “Green Cross International”, an organisation whose president he is still today. It is fighting for the worldwide adoption of the “Earth Charter”, a document drafted in close cooperation with the Rockefellers. Torsten Mann shows in his new book that the real aim of this charter is promoting world communism under the new “global sustainable community” label.
Critical Review:
Red Lies in Green Clothes
Torsten Mann: Rote Lügen im grünen Gewand. Der kommunistische Hintergrund der Öko-Bewegung. Kopp Verlag, Rottenburg 2009
(Torsten Mann: Red Lies in Green Clothes. The Communist Origins of the Green Movement)
Torsten Mann, a young German author, living for medical reasons retired somewhere in Southern Germany, became known in 2007 when he published the book “Weltoktober. Wer plant die sozialistische Weltregierung?” (World October. Who is Preparing the Socialist World Government?). In this book, Mann demonstrates that Mikhail Gorbachev’s “Perestroika”, the break down of the Berlin Wall and the collapse of the Soviet economy is anything but a proof of the victory of Western ideas over collectivism but in reality is the result of a long term communist plan, a consequence of the basic strategic turn that the communist leaders decided in the fifties after Stalin’s death. Mann founded this conclusion mainly on the analysis of testimonials from a series of Eastern secret service deserters, namely Mikhail Golenievski, Anatoly Golitsyn, Jan Sejna, Ladislav Bittman, Ion Pacepa, Victor Suvorov, Stanislaw Lunev, Yuri Bezmenov and Kanatjan Alibecov. These sources must certainly be exploited with precaution for some of these persons are suspected to be double agents. But other accessible official government documents as well as declarations of Soviet Union’s communist party and alleged dissenter’s writings like especially Andrej Sakharov’s “Manifesto” published in 1968 seem to confirm this point of view.
There is a direct link between Sakharov’s “Manifesto” and Gorbachev’s “Perestroika” policy in the eighties as well as in his green “Manifesto for the Earth” published after the end of his reign, Torsten Mann asserts in his recently published book on the communist origins of green ideology. Sakharov who received the peace Nobel Prize in 1975 was wrongly considered as dissenter in the West, Mann says. In order to justify his call for ending the Cold War by global governance, Sakharov introduced in his programmatic book already all types of ecological scares that became common arguments for a global environment and climate policy by redistribution of wealth and resources later on in the nineties. Long before the Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) was created, Sakharov already focussed on the growing greenhouse effect supposed to be caused by human made carbon dioxide (CO2). He subsequently pleaded for an eco-tax equivalent to 20 percent of the GDP in all wealthy countries.
Yet Torsten Mann himself points out that American leftist author Murray Bookchin had published similar thoughts already four years before Sakharov. This could demonstrate that there are intrinsic factors in the West leading to collectivist problem definitions and that the green movement could well have been started without the underground work of Eastern secret services. Mann mentions namely the Rockefeller foundations in the USA, which sponsored socialist and green projects all over the world, as well as David and Steven Rockefeller’s intimate friend Maurice Strong who directed the UN environment summits of Stockholm in 1972 and Rio de Janeiro in 1992. There are also personalities like William D. Ruckelshaus, William K. Reilly or Richard E. Benedick who appear as pure products of autochthon US bureaucracy.
Mann shows that Mikhail Gorbachev never changed his communist convictions. He simply replaced Stalinist terror methods by a charming offensive that was launched in February 1986 with the 27th congress of the U.S.S.R.’s Communist Party. The big nuclear accident of Chernobyl that intervened only two month later did not affect the new green image of the soviet leaders. In the year after Chernobyl, Gorbachev announced for the first time the creation of “Green Cross International”, an organisation officially founded in 1992, whose president is still today Gorbachev. “Green Cross International” is fighting for the worldwide adoption of the “Earth Charter”, a document drafted by a special commission in close cooperation with Maurice Strong and Steven Rockefeller and formally presented with the support of Queen Beatrix of the Netherlands on June 29, 2000 at the Peace Palace in The Hague. This event was hardly mentioned in the mass media.
Mann is convinced that the real aim of this charter is promoting world communism under the new “global sustainable community” label. He outlines a series of quotations from Gorbachev’s books and speeches that could prove he is right. In 1987, Gorbachev wrote in a book published in several languages: “In October 1917 we have definitely broken with the old world. We are approaching a new world, the communist world. We will never leave this road.” Worldwide ecological menaces, Gorbachev said in 1988, show that all nations are interdependent and that the world needs an incontestable authority and an international ecological court of justice. “We need a planetary ecological revolution of our minds”, Gorbachev said in 2007. This is also the program of the German Greens. Their aim is an “ecological revolution” that puts an end to the era of cheap energy and wealth growth. The program of the German Greens reproduces the plan of Henry Morgenthau drafted by Soviet secret agent Harry Dexter White in 1944 in order to destroy the German economy, Mann says. He refers to books from Green leaders Joschka Fischer and Jürgen Trittin who claim “sufficiency” and “global equity”, i.e. high prices for fuel and other commodities as well as “sustainable mobility” by car sharing and heavy road pricing must become the guiding principles of the economy. These propositions were integrated already in 1997 in Angela Merkel’s government program.
Yet there is no real scarcity of raw materials, no real climate crisis and no necessity of resource rationing, Mann underlines. In spite of the “Peak Oil” projections published by the Club of Rome and others crude oil and coal supplies continue growing. And there is absolutely no scientific proof of a negative effect of the carbon dioxide produced by the combustion of these fuels. On the contrary: More CO2 in the atmosphere is pushing plant growth and is leading to better crop yields and thus more cheap food for poor people, Mann points out.
Mann supposes that the strong disarmament and anti-nuclear movement in Germany was organized by soviet agents in order to weaken the NATO and to maintain Germany’s dependence on Russian gas and oil supplies. He mentions that Iwan T. Frolow, Gorbachev’s chief ideologue, was participating in 1989 together with the Green leader Jutta von Ditfurth and the Maoist physicist Jens Scheer in a big anti-nuclear meeting in Northern Germany. (But there are other conspiracy theories asserting that Petra Kelly, one of the founders of the German Greens, was specially trained for her job by the Ford and the Rockefeller Foundations in order to weaken American industry’s strongest competitors.)
One chapter of Mann’s book is entirely dedicated to Maurice Strong and his NGO infantry fighting against free enterprise. Canadian Strong who was since 1971 trustee of the Rockefeller Foundation, secretary general of the two main UN environment conferences in Stockholm 1972 and Rio 1992, Vice president of the Worldwide Fund for Nature (WWF), special adviser of the World Bank, president of the World Resources Institute (Washington), vice president World Economic Forum (Davos, Switzerland) and so on, has never hidden his profound Maoist convictions. He was always engaged in favour of the People’s Republic of China and against US interests all over the world. (For this reason China is still excepted from Kyoto obligations.) He is one of the principal promoters of the “ecological footprint”, an index for measuring man’s environment impact which is leading to blame the wealthy Western nations of all sorts of sins and claiming their impoverishment by global wealth redistribution in order to save the world.
“Agenda 21” adopted on the Rio summit in 1992 was the first fruit of the close cooperation between Maurice Strong, Mikhail Gorbachev and NGOs sponsored by the Ford and the Rockefeller Foundations. Torsten Mann reports that “Agenda 21” was preceded in 1977 by a much more radical program under the title “The unfinished Agenda” (Ed. Gerald O. Barney). The drafting of this document by William D. Ruckelshaus, William O. Reilly, Dennis Meadows (Club of Rome) and Murray Bookshin was sponsored by the Rockefeller Brothers Fund. “Agenda 21” appears as a light version of the older Agenda which presented clearly the aims of global birth control, global rationing of energy, food and fresh water, and reduction of private consumption by socialist planning. Strong birth control and an important overall shrinking of the world population, defended by John D. Rockefeller III himself in 1974 at the third world population conference in Bucharest (Romania), is another goal of “Agenda 21”. Instead of open coercion, “Agenda 21” is proposing rather subtle methods like the erosion of the family and other proven institutions by “Gender Mainstreaming” and the growing transformation of women from housewives into wage-earners (which was already claimed by Marx and Engels in the “Communist Manifesto”).
In “Agenda 21” attacks on free enterprise remain rather mild. The Climate Framework Convention adopted in 1992 and the Kyoto Protocol from 1997, viewed with regard to the older hidden agenda, can nevertheless be considered as first steps to a global planned economy, Mann says. In the global governance system installed by the Kyoto treaty NGOs can act like a private police of a virtual world state. In order to confirm this conclusion, Mann mentions an older study published in 1973 under the title “The Use of Land: A Citizen’s Policy Guide to Urban Growth” which was worked out by a commission presided by Laurence D. Rockefeller and was also financed by the Rockefeller Brothers Fund. This document says private land ownership, protected by the US constitution, appears obsolete with regard to biodiversity conservation and pleads for public restrictions of owners’ rights on the basis of the precautionary principle which implies a reversal of proof. This abolition of an important legal principle was reproduced later on in the UN biodiversity convention. But fortunately the Rockefellers, Mikhail Gorbachev and Maurice Strong didn’t manage to get their “Earth Charter” project adopted in 1992. They had to rewrite their copy. So there is still no legal basis for world communism.
But the stable coalition between big finance as well as red and green revolutionaries against small and medium enterprises and against individual freedom continues its zealous work. The draft charter presented in 2000 has still many chances to be adopted by the UN one day. Torsten Mann notes that some passages of the “Earth Charter” sound like totalitarian hubris or even like blackmail. For instance this part of the preamble: “To move forward we must recognize that in the midst of a magnificent diversity of cultures and life forms we are one human family and one Earth community with a common destiny. We must join together to bring forth a sustainable global society founded on respect for nature, universal human rights, economic justice, and a culture of peace. Towards this end, it is imperative that we, the peoples of Earth, declare our responsibility to one another, to the greater community of life, and to future generations.” This approach, Mann is supposing, will not lead the world to ever lasting peace but to the Apocalypse described in the New Testament of the Bible. (11 August 2009)
Edgar L. Gärtner


